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13. Entlang der Goitzsche
 

Naumburger Tageblatt
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  Von der Goitzsche in die Dübener Heide
    von Ralph Steinmeyer
Naumburg/RS. Radfahren ist Bewußtseinserweiternd und dient dazu, Vorurteile abzubauen. Hatte man bei der Ruhrgebiets-Zeitreise vor zwei Monaten schon erfahren, dass die Wirklichkeit viel grüner ist als die Vorstellung. Nun war Bitterfeld und die neu entstandene Goitzsche dran, um die grauen Erinnerungen an eine Zeit in der es mächtig gestunken hat aufzufrischen. Und welch ein Kontrast: An einem kleinen Kutter hinter dem Haus am See kann man nun Fischbrötchen kaufen, nebenan schwimmen kleine Fische im See und der Aussichtsdampfer der weißen Flotte legt an. Überall entstehen Strände mit weißem Sand und in den Cafes fühlt man sich wie auf Rügen. Der Radweg entlang der Goitzsche bis nach Pouch ist einer Promenade gleich - Urlaubsregion pur.
 
In bester Urlaubsstimmung waren auch die 42 Zeitreisenden. Die ganze Nacht zum vergangenen Sonntag hatte es geregnet und man genoss den Spätsommertag mit angenehmen trockenen Temperaturen und vor allem wenigen Höhenmetern. Das Mittagessen gab es auf dem Seehof in Reibitz am Rande der Dübener Heide. Gleich nebenan auf dem Gelände eines Schullandheimes schloss sich die Besichtigung einer restaurierten Windbockmühle an. Man erfuhr alles über das harte Leben der Müllerzunft in vergangenen Jahrhunderten und über die Bedeutung der Jungfrautüren - die oberen Holzblätter der Flügel, die nie "berührt" wurden. Mühlen standen auch auf dem Programm in Bad Düben. Eine Bergschiffmühle, quasi eine Mühle auf einem Schiff gab es zu besichtigen und rund um die Obermühle im Museumsdorf hinter dem Kurpark erwartete die Radler ein Fest ganz im Zeichen der grünen Insel Irland. Bei irischen Spezialitäten wie Guiness, Irish Stew und Scones lauschte man den Klängen einer Irish-Folk Band. Hier hätte der Abschluss der Tour sein können, aber alle Teilnehmer waren der Meinung, die 50 Km voll zu machen, wo doch noch 6 km auf sandigen Waldböden versprochen wurde. In Söllichau wartete dann der PVG Bus und zurück ging es nach Naumburg.
 
Wir danken den Sponsoren dieser Tageblatt Leserreise: der Sparkasse im Burgenlandkreis und der PVG im Burgenlandkreis. Die nächste und letzte Zeitreise in diesem Jahr am 5. Oktober geht mit dem Fahrrad von Naumburg nach Eisleben. Die Route führt teilweise über den St. Jakobusweg, ab Mücheln aber über Langeneichstädt nach Röblingen und an den Süßen See. In Eisleben schließen sich Besichtigungen an. Es handelt sich um eine sportlichere Tour mit ca. 65 km - es sind noch Plätze frei.

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